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Freitag, 24.04.2026

Volständiges Jagd- und Weydbüchlein

Buchpatenschaft ©Uni Graz/Restaurierung
©Uni Graz/Restaurierung

Eine Nachlese aus dem Projekt Buchpatenschaften.

Volständiges Jagd- und Weydbüchlein von Conrad Aitinger. Kassel und Frankfurt. 1681. Sign.: RARA2 I 19952. Projektnummer: 05-2024.19952

Johann Conrad Aitinger (1577 bis 1637) war ein deutscher Beamter und Autor des frühen 17. Jahrhunderts, der vor allem durch seine Schriften über Jagd und Vogelfang bekannt wurde. Er arbeitete zunächst als Kanzlist am Hof des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel und war später als Rentschreiber und Burggraf in Rotenburg tätig. Neben seiner Verwaltungstätigkeit beschäftigte sich Aitinger intensiv mit der Jagd, insbesondere mit dem Fang von Vögeln. Seine Erfahrungen und Beobachtungen hielt er in mehreren Werken fest, die zu den frühen Fachschriften über Jagd und Vogelfang im deutschsprachigen Raum zählen.

Ein wichtiger Teil von Aitingers Wissen stammt aus seinen Reisen. Besonders prägend waren seine Aufenthalte im damaligen Herzogtum Krain. Auf diesen Reisen konnte er unterschiedliche Landschaften und Vogelarten kennenlernen und verschiedene regionale Fangmethoden beobachten. Diese Erfahrungen flossen in seine Bücher ein und erweiterten sein Wissen über die Jagdpraktiken in Mitteleuropa.

Das Buch ist im Querformat auf Papier gedruckt und enthält viele gestochene Abbildungen von Tieren, landwirtschaftlichen Szenen und Jagdtechniken. Der Einband besteht aus Pappdeckeln mit einer Verlängerung, die über den Vorderschnitt reicht, und ist mit Pergament bezogen. Die Kapitale sind mit blauen und weißen Fäden auf Pergament gestochen und an den Buchrücken aufgeklebt.

Mehr Informationen zu unseren ausgewählten Werken und wie Sie die Bewahrung des historischen Büchererbes unterstützen können finden Sie hier.

Fotocredits: Uni Graz/Restaurierung

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