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Mittwoch, 22.10.2025

Die ganze Welt in einem Buch – Die Schedelsche Weltchronik von 1493

Die Schedelsche Weltchronik von 1493 ©UniGraz/Sondersammlungen

Ein Meisterwerk zwischen Mittelalter und Renaissance: Die Weltchronik des Hartmann Schedel vereint Geschichte, Kunst und Buchdruck in einzigartiger Weise. Mit über 1.800 Illustrationen zählt sie zu den bedeutendsten frühen Drucken der Welt.

Die Schedelsche Weltchronik, auch als Nürnberger Chronik oder Liber Chronicarum bekannt, ist ein herausragendes Werk der Buchdruckkunst und Weltgeschichtsschreibung des späten Mittelalters. Sie wurde 1493 von dem Nürnberger Arzt, Humanisten und Büchersammler Hartmann Schedel verfasst und zählt zu den bedeutendsten Inkunabeln (Frühdrucken) der Druckgeschichte. Die Chronik erschien in zwei Ausgaben – lateinisch und deutsch – und wurde von Anton Koberger, einem bekannten Nürnberger Drucker herausgegeben. Die Holzschnitt-Illustrationen stammen größtenteils aus der Werkstatt von Michael Wolgemut und Wilhelm Pleydenwurff, in der auch Albrecht Dürer tätig war.

Inhaltlich verfolgt die Chronik das Ziel, die gesamte Weltgeschichte von der Schöpfung bis ins ausgehende 15. Jh., die Gegenwart des Autors, darzustellen. Grundlage dafür ist die biblische Zeiteinteilung in sieben Weltalter. Neben biblischen und antiken Ereignissen umfasst das Werk auch mittelalterliche und zeitgenössische Geschehnisse. Besonders hervorzuheben sind die umfangreichen Illustrationen, darunter Stadtansichten bedeutender europäischer Städte wie Nürnberg, Rom, Jerusalem oder Paris, Porträts historischer Persönlichkeiten sowie Darstellungen von mythischen Wesen und Fabelgestalten. Viele dieser Bilder wurden idealisiert oder mehrfach verwendet, geben aber dennoch ein eindrucksvolles Bild der damaligen Weltvorstellung wieder.

Die Weltchronik ist ein wichtiges Kulturzeugnis der beginnenden Renaissance im deutschsprachigen Raum. Sie verbindet historische Forschung, humanistisches Denken und die neue Technik des Buchdrucks mit einer visuellen Darstellung von Geschichte. Mit etwa 1.400 lateinischen und 1.000 deutschen Exemplaren war die Verbreitung außergewöhnlich groß. Heute sind rund 400 lateinische und 300 deutsche Ausgaben erhalten und gelten als kostbare Sammlerstücke. Vier Exemplare befinden sich in der Universitätsbibliothek Graz, eines davon wurde kürzlich aufwendig restauriert.

Das Grazer Exemplar (Signatur INK III 9400) weist zahlreiche Gebrauchsspuren und frühere unsachgemäße Reparaturen auf. Im Rahmen einer Buchpatenschaft wurde es professionell restauriert: Alte Reparaturen wurden entfernt, der Buchblock gereinigt, beschädigte Stellen mit geeignetem Papier ergänzt und ein neuer Schutzbehälter angefertigt – dies alles unter Einhaltung modernster konservatorischer Standards.

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen wurde die Schedelsche Weltchronik am 4.10.2025 in Graz gemeinsam mit Werken der maltesischen Künstlerin Francesca Balzan präsentiert. Balzan, bekannt für ihre historisch inspirierten Skulpturen, verarbeitet in ihrer Kunst oft Elemente vergangener Zeiten. Ihre Arbeiten, begleitet von schriftlichen Erzählungen, setzen sich mit menschlichen Emotionen und Erfahrungen auseinander und schlagen so eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die von der Chronik inspirierten Skulpturen verbinden historische Recherche mit zeitgenössisch-künstlerischem Ausdruck und erweitern die Bedeutung des Werkes in einen neuen, kreativen Kontext.

Insgesamt stellt die Schedelsche Weltchronik einen Meilenstein der Buch- und Kulturgeschichte dar – ein Werk, das Geschichte, Kunst und Wissensvermittlung auf beeindruckende Weise vereint und bis heute inspiriert.

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