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Vorsicht Falle!

Fake oder Predatory Journals verunsichern WissenschafterInnen und Verlage. UB Graz zeigt wie man sich schützen kann

Über Spam- oder Phishing-Emails versuchen Unbekannte im Internet zu persönlichen Daten wie etwa Bank- oder Versicherungsdaten zu gelangen; doch die Cyberkriminalität hat eine neue Stufe erreicht: Mit „Fake Journals“ und „Predatory Publishing“ versuchen Verlage und Zeitschriften über dubiose Geschäftsmodelle,  AutorInnen von wissenschaftlichen Publikationen Geld für nicht erbrachte Leistungen zu verrechnen und fügen ihnen oft einen beträchtlichen Imageschaden zu. 

Häufig missbrauchen die Verlage und HerausgeberInnen derartiger Fake Journals Open-Access-Publikationsmodelle. Sie verrechnen den AutorInnen die für Open-Access-Publikationen nicht unüblichen Article Processing Charges (APCs), erbringen jedoch verlegerische Leistungen wie Peer Review und/oder Editorial Review, professionelles Layout, Marketing und langfristige Verfügbarkeit der Artikel gar nicht oder nur unzureichend. Standards und Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis werden dabei nicht beachtet: Ziel von Fake Journals ist es nicht, qualitativ hochwertige Forschung zu publizieren, sondern mit möglichst geringem Aufwand möglichst viele AutorInnen zu „ködern“ und auf diese Weise maximale Einkünfte zu erzielen. Dabei bedienen sich Fake Journals unethischer Geschäftspraktiken und falscher Behauptungen etwa hinsichtlich ihres Impact Faktors 

„In einem Umfeld, in dem die Zahl der Publikationsmedien gerade im elektronischen Bereich seit einigen Jahren rasch wächst, sind WissenschafterInnen immer öfter mit Angeboten unseriöser Verlage und Zeitschriften konfrontiert, die attraktive Leistungen wie Peer Review und elektronische Verfügbarkeit der Artikel versprechen, diese dann jedoch nicht oder nur ungenügend erbringen“, betont Peter Scherrer, Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung. Um die Qualität und dauerhafte Sichtbarkeit der eigenen Publikationen sicherzustellen sowie die Unterstützung zweifelhafter Geschäftspraktiken zu vermeiden, werde es immer wichtiger, seriöse von unseriösen Angeboten zu unterscheiden, führt Scherrer aus. Dazu hat die Abteilung Publikationsservices der Universitätsbibliothek Graz in den kommenden Wochen und Monaten eine Informationskampagne geplant, um vor allem das Forschungspersonal der Universität Graz dafür zu sensibilisieren. 

So findet am  4. Juni 2018 ein Workshop mit dem Titel „Vorsicht Falle“ statt (Anmeldung über unigrazONLINE). Weitere Informationen unter Fake Journals.

Für Rückfragen stehen die Publikationsservices unter ub.uni-graz.at/publikationsservices zur Verfügung.

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