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Plan S: Mehr Verwertungsrechte für Forschende

Montag, 20.07.2020

Ziel ist Open Access ohne Embargo für alle Publikationen

Eine Reihe von Fördergebern, darunter der FWF, das European Research Council (ERC) und die Europäische Kommission, hat im Rahmen von Plan S festgelegt, dass Publikationen aus geförderten Projekten Open Access veröffentlicht werden müssen. Demnach sind alle wissenschaftlichen Publikationen mit Peer Review aus FWF-Projekten, die ab 1.1.2021 gefördert werden, unter der Creative Commons Attribution CC BY-Lizenz ohne Embargo frei zugänglich zu machen. Wissenschaftliche Bücher und Buchkapitel sind davon vorläufig nicht betroffen.

Wenn eine Veröffentlichung nicht in einem Open-Access-Journal oder einem Subskriptionsjournal, das Teil eines transformativen Open-Access-Abkommens ist, erfolgt (Gold Open Access), muss gemäß Plan S zumindest die vom Verlag akzeptierte Fassung des Manuskripts (Author Accepted Manuscript) auf einem Repositorium archiviert und zugänglich gemacht werden.

Um es Forschenden zu erleichtern, die letztgenannte Variante (Green Open Access) zu nutzen, haben die Fördergeber eine „Rights Retention Strategy“ beschlossen. Damit soll eine exklusive Rechteübertragung von Forschenden an Verlage ausgeschlossen werden.

Die Fördergeber, die gemeinsam unter dem Namen cOAlition S auftreten, werden in den nächsten Wochen die betreffenden Wissenschaftsverlage kontaktieren und auffordern, ihre Vorgaben zur Rechteübertragung entsprechend anzupassen.

Mit der „Rights Retention Strategy“ soll es Forschenden ermöglicht werden, weiterhin in ihrer jeweils bevorzugten Zeitschrift zu publizieren und dabei den Open-Access-Vorgaben ihrer Fördergeber zu entsprechen.

Weiterführende Informationen:

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