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„Ich gehe, wie ich gekommen bin, unbemerkt.“

Freitag, 25.01.2019

Zum 30. Todestag von Thomas Bernhard

In seinem Testament verfügte der Büchner-Preisträger ein Aufführungs- und Publikationsverbot seiner Werke innerhalb Österreichs. Durch den Universalerben wurden jedoch ab 1999 Ausnahmen gestattet, Bernhards Theaterstücke konnten wieder aufgeführt werden.

Sollte dieses Verbot jedoch wieder schlagend werden - in der Mediathek sind seine Theaterstücke auf DVD über das systematische Verzeichnis auf der Homepage der Mediathek aufzufinden: „Deutsch-sprachige Filme“ , Dokumentationen bzw. Interviews: „Literaten/Literatur“

Die Aufführungen von Bernhards Theaterstücken verursachten immer wieder kleinere und größere Skandale. Allen voran die Premiere von „Heldenplatz“ (1988), die schon im Vorfeld für mediales Aufsehen sorgte. Immer wieder wurden auch Aussagen des Schriftstellers als Provokation wahrgenommen. 1968 löste Thomas Bernhard durch seine Dankesrede anlässlich der Verleihung des österreichischen Staatspreises einen Skandal aus. In den 1980iger Jahren wurde er von der „Kronen Zeitung“ unter anderem als „Nestbeschmutzer“ bezeichnet. Die dazugehörige Berichterstattung kann in den Zeitungen (in- und ausländische) unseres Mikrofilmbestands recherchiert werden. Ebenso Kritiken zu Theaterstücken und Rezensionen seiner Bücher. Siehe: Bestandsverzeichnis Zeitungen auf Mikrofilm (pdf)

Die Lebensgeschichte, ein Werk- und Aufführungsverzeichnis, sowie eine Auflistung der verliehenen Preise können im Munzinger-Archiv, das vor Ort zur Verfügung steht, nachgelesen werden.

Im ORF-Archiv ergibt eine Suche nach dem Schriftsteller mehrere hundert Treffer. Über die Jahre ist er in diversen Ausgaben des „Kulturjournals“ immer wieder Thema. Mitschnitte von Aufführungen seiner Theaterstücke, auch Interviews und Dokumentationen werden zur Verfügung gestellt.

 

Benutzung: Alle Bestände sind über unikat zu recherchieren. Die DVDs sind für drei Tage zu entlehnen oder vor Ort an einem der dafür vorgesehenen Arbeitsplätze zu benutzen. Die Werke auf Mikrofilm können an Mikrofilmscannern gelesen, eingescannt und auf USB-Stick gespeichert werden. Das ORF-Archiv steht während der Öffnungszeiten des Infoschalters (Mo-Fr, 8:30 – 14:00 Uhr) zur Recherche vor Ort zur Verfügung. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der Mediathek.

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