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„Es kommt nicht auf die Wirklichkeit an, sondern auf die innere Wahrheit.“

Montag, 27.05.2019

Zum 80. Todestag von Joseph Roth

Joseph Roth wurde am 2. September 1894 im ostgalizischen Schtetl Brody geboren. Nach Abbruch seines Germanistikstudiums in Wien begann er für verschiedene österreichische und deutsche Zeitungen zu schreiben. Als Journalist schon sehr erfolgreich, wurde er als Schriftsteller berühmt. Verstärkt durch den frühen Verlust des Vaters, waren für ihn der Tod Kaiser Franz Josephs und der Untergang des Habsburgerreiches prägend. In etlichen seiner Werke, vor allem in „Radetzkymarsch“ und „Die Kapuzinergruft“ fand dies seinen Niederschlag. Seine Auseinandersetzung mit dem Ostjudentum wird ebenso bestimmend für sein Schaffen – nicht nur im Roman „Hiob“, mit dem er bekannt wurde.

Joseph Roths Werke fielen schon der ersten Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum Opfer. Er begab sich im Jänner 1933 nach Paris und konnte so der Verfolgung entgehen. In den darauffolgenden Jahren verschlechterte sich Roths Gesundheitszustand vor allem durch seine Alkoholkrankheit rapide. Während dieser Zeit entstanden „Das falsche Gewicht“ oder die schon erwähnte „Kapuzinergruft“.

Am 27. Mai 1939 verstarb Joseph Roth 45jährig in Paris. Seine Romane sind in den letzten Jahren vor allem in ihren Bühnenfassungen wieder präsent. In der Mediathek stehen Verfilmungen und Hörbücher der Werke Roths zur Verfügung.

DVDs:

  • Die verlorene Welt des Joseph Roth, Dokumentation mit Michael Kehlmann, 1984. Sign. I 651.005
  • Joseph Roth: Das bin ich wirklich – Böse, besoffen, aber gescheit. Dokumentation von Karl Pridun, 2009. Sign. I 651.874
  • Radetzkymarsch. Regie Michael Kehlmann. Darst. u.a. Helmut Lohner, 1964. Sign. I 651.131/37
  • Radetzkymarsch. Regie: Axel Corti. Darst. u.a. Max von Sydow, 1994 Sign. I 598.093
  • Hiob, Regie Michael Kehlmann. Darst. u.a. Günther Mack, 1978. Sign. I 651.131/163

Im Ankauf:

  • Die Rebellion, Die Legende vom heiligen Trinker, Die Geschichte der 1002. Nacht,
  • Beichte eines Mörders, Das falsche Gewicht, Stationschef Fallmerayer, Tarabas, Flucht ohne Ende, Das Spinnennetz

Tonträger:

Im ORF-Archiv, das vor Ort während der Öffnungszeiten des Infoschalters (Mo-Fr, 8:30 – 14:00 Uhr) zu benutzen ist, wird der Schriftsteller immer wieder in diversen Kulturjournalen erwähnt. Auch zu finden: Klaus Maria Brandauer liest 1996 u.a. aus „Radetzkymarsch“. In den über 1.300 Zeitungen auf Mikrofilm kann ebenfalls zu Joseph Roths Leben und Werk recherchiert werden.

Benutzung: Alle Bestände sind über unikat zu recherchieren. Die Medien sind für drei Tage zu entlehnen oder vor Ort an einem der dafür vorgesehenen Arbeitsplätze zu benutzen. Mikrofilm können an Mikrofilmscannern gelesen, eingescannt und auf USB-Stick gespeichert werden. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der Mediathek.

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