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500 Jahre Armenier in Österreich

Freitag, 14.12.2012, Universitätsbibliothek

Anlässlich des ersten, vor 500 Jahren gedruckten Buches in armenischer Sprache erscheint in der Abteilung für Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Graz ein 60 Seiten umfassendes Buch. Im Jahr 1512 hat der Buchdrucker Jakob Meghapart in Venedig schöne armenische Lettern schneiden lassen, mit welchen er liturgische Bücher druckte, aber auch Gebete und Texte zur persönlichen Erbauung aus der reichen spirituellen Tradition Armeniens.

 

Das zu diesem Jubiläum herausgegebene Buch kann die Geschichte des armenischen Buchdrucks keineswegs umfassend nachzeichnen, gibt jedoch Auskunft über das Land Armenien, über dessen Geschichte, über seine BewohnerInnen und ihre Gebräuche.

 

Die Auswahl jener Objekte, die hier vorgestellt werden, mag ein wenig zufällig wirken, so zufällig eben wie ihre Herkunft, da sie oft erst nach langer Reise in unsere Bibliothek gekommen sind. So werden alte Handschriften, Inkunabeln (Drucke vor dem Jahr 1500), Landkarten und neuzeitliche Werke vorgestellt.

 

Diese Publikation stellt zum einen dar, was die Universitätsbibliothek zum Thema „Armenien“ zu bieten hat, zum anderen versteht sich diese Philokalie (Blütenlese) als eine Einladung, sich mit dieser ältesten aller christlichen Traditionen eingehender auseinanderzusetzen.

 

Sie können das Buch „Das Bild Armeniens in ausgewählten Schriften und Druckwerken an der Universitätsbibliothek Graz. VESTIGIA Publikation, Graz 2012/13. ISBN 978-3-9502795-2-8“ direkt beim Autor bestellen: Dr. Erich Renhart, erich.renhart(at)uni-graz.at

 

Siehe auch den Bericht in der aktuellen UNIZEIT.

 

  • Abbildung: Das erste in Deutschland gedruckte Buch mit armenischen Lettern, Leipzig 1680 [UBG, I 54.079]

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