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Sichtbarkeit und Impact

Die Sichtbarkeit der Forschungsleistung im Anschluss an die Publikation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse zu erhöhen ist heute in vielen Disziplinen integraler Bestandteil des Publikationsprozesses. Dies kann zum Beispiel sowohl in geschlossenen akademischen Netzwerken wie auch durch die Open Access Zweitveröffentlichung geschehen. Durch eine größere Sichtbarkeit soll auch der Impact der Forschung verstärkt werden.

Sichtbarkeit

Akademische soziale Netzwerke

In den letzten Jahren wurden ähnlich sozialen Netzwerken Netzwerke für WissenschaftlerInnen geschaffen. Die bekanntesten davon sind Academia.edu und ResearchGate, wobei Academia.edu auf den englischsprachigen Raum ausgerichtet ist und Researchgate in Deutschland gegründet wurde. In einem weiteren Sinn kann auch Mendeley zu den akademischen sozialen Netzwerken gezählt werden. Alle diese Netzwerke und Services erfordern eine Registrierung und damit auch die Bekanntgabe von personenbezogen Daten. So Publikationen auf einer dieser Plattformen geteilt werden, sind Vorgaben von Verlagen, wissenschaftlichen Gesellschaften, ZeitschriftenheraugeberInnen sowie rechtliche Einschränkungen zu recherchieren und zu beachten. Das Teilen in einem Netzwerk vor Einreichung eines Artikels kann ein Ausschlussgrund für eine Einreichung sein. Einen Vergleich ausgewählter Netzwerke bietet diese Übersicht zusammengestellt von der TU München.

Open Access Zweitveröffentlichung

Der grüne Weg des Open Access bezeichnet die Zweitveröffentlichung von Publikationen auf Open Access Servern (Repositorien). Neben fachspezifischen Repositorien haben Universitäten auch institutionelle Repositorien eingerichtet, an der Universität Graz ist dies uni≡pub. WissenschaftlerInnen können auf uni≡pub Publikationen zweitveröffentlichen. Die Zweitveröffentlichung in mehreren Repositorien erhöht die Sichtbarkeit der Forschungsleistung.

Vor einer Zweitveröffentlichung ist abzuklären, welche Version der Publikation (pre-print, post-print) von Seiten des Verlages erlaubt ist. Zudem ist eine Zweitveröffentlichung unmittelbar nach Erstveröffentlichung in der Regel nicht möglich. Sperrfristen (Embargos) setzen fest, wann eine weitere Veröffentlichung möglich ist. Nach österreichischem Urheberrecht haben AutorInnen das Recht, Publikationen ein Jahr nach Veröffentlichung zum Beispiel auf einem Repositorium abzulegen. Dies gilt jedoch nur, wenn nach Verlagsvertrag oder Richtlinien für AutorInnen bzw. AGBs das anzuwendende Recht das österreichische ist. In allen anderen Fällen sollte, um rechtliche Probleme zu vermeiden, nach den Vorgaben des Verlages vorgegangen werden.

Die Publikationsservices bieten einen Workshop Die Sichtbarkeit der eigenen Forschung erhöhen an, der kostenfrei für Lehrveranstaltungen oder auch themenspezifische Veranstaltungen an Instituten oder Fakultäten gebucht werden kann.

Impact

Bibliometrie und Altmetrics

Die Bibliometrie befasst sich mit der quantitativen Messung des Impacts von Artikeln, Zeitschriften und wissenschaftlichen Institutionen. Metriken nehmen in vielen Bereichen des wissenschaftlichen Publizierens eine wichtige Rolle ein. Vor allem der Impact Faktor hat sich als eine wesentliche Messgröße etabliert, wobei derzeit über den Wert und Nutzen des Impact Faktors diskutiert wird. In den letzten Jahren wurden neue Metriken eingeführt (CiteScore), wodurch es eine Vielzahl an Messgrößen gibt, die alle aus unterschiedlicher Perspektive Impact messen.

Altmetrics befasst sich mit der Messung der Aufmerksamkeit, die eine Publikation in online Medien und sozialen Netzwerken enthält. Es ist eine noch junge Disziplin, deren Metriken sich in Entwicklung befinden. Altmetrics bilden eine Momentaufnahme ab und haben keine Aussagekraft über den Impact einer Publikation.

Sowohl in der Bibliometrie als auch bei Altmetrics ist zu beachten, dass die Messung des Impacts oder der Aufmerksamkeit keine wertende Aussage zulässt. Ob eine Publikation häufig zitiert wurde, weil z.B. die Qualität der Forschungsergebnisse kritisiert wurde, ist auf diesem Weg nicht nachweisbar. Zu beachten ist auch, dass mit einer Kennzahl, z.B. Impact Faktor, ein Trend festgestellt werden kann. Man spricht heute von einem basket of metrics, das heißt der Nutzung unterschiedlicher Metriken, um ein differenziertes Bild zu erhalten. Quantitative Metriken können eine qualitative Analyse nur ergänzen, nicht ersetzen.

Die Publikationsservices bieten einen Workshop Bibliometrie und Altmetrics an, der kostenfrei für Lehrveranstaltungen oder auch themenspezifische Veranstaltungen an Instituten oder Fakultäten gebucht werden kann.

Forschungsdaten zugänglich machen

Die Offenlegung von Forschungsdaten bei geförderten Projekten wird immer öfter verlangt. Diese verbessert die Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen und ermöglicht eine bessere Nachnutzung von Forschungsdaten.

Weitere Informationen finden Sie unter Forschungsdatenmanagment

Kontakt

Publikationsservices
Beethovenstraße 8 8010 Graz

Web:ub.uni-graz.at/publikationsservices

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