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Allgemeine Informationen zum Publizieren

Vor der Publikation

Als AutorIn eindeutig identifizierbar sein

ORCID ist eine Non-Profit-Organisation, die Identifikatoren für WissenschaftlerInnen vergibt. Dies ist vor allem im Bereich der Forschungsevaluierung bzw. des Impacts der Forschungsergebnisse relevant, da diese mit einer ORCID-ID eindeutig der jeweiligen Autorin oder dem jeweiligen Autor zuordenbar sind. Fördergeber wie der FWF verlangen inzwischen die Angabe eines solchen Identifikators. Die ORCID-Nummer kann kostenlos unter www.orcid.org angefordert werden. Damit Ihre Leistungen korrekt zugeordnet werden können, beachten Sie bitte die Affiliation-Richtlinie der Universität Graz.

Zeitschriften-Bibliometrie

Services wie think.check.submit bieten Kriterien und Hilfestellungen bei der Auswahl geeigneter Medien. Impact Factors wie auch andere Metriken werden in vielen Fachdisziplinen zur Bewertung von Zeitschriften herangezogen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Bewertungsmethoden, die zum Teil von WissenschaftlerInnen sehr kritisch betrachtet werden. Die Publikationsservices bieten hierzu Information und Beratung.

Was bedeutet Open Access und welche Rolle spielt Open Access derzeit in der wissenschaftlichen Kommunikation?

Unter "Open Access" versteht man den kostenfreien, uneingeschränkten Zugang zu wissenschaftlicher Literatur.

In den letzten Jahren haben sich tausende hochwertige Open-Access-Zeitschriften und eine große Zahl an Repositorien etabliert. Zahlreiche Fördergeber verlangen, dass publizierte Forschungsergebnisse Open Access zugänglich gemacht werden. Immer mehr Abkommen mit Verlagen sehen Open-Access-Optionen oder Read&Publish-Modelle vor und eröffnen Möglichkeiten, kostengünstig Open Access zu publizieren.

Weitere Informationen:

Publikationsprozess

Rechte der UrheberIn und Verwertungsrechte

Als AutorIn einer Publikation hält man alle Rechte an seinem geistigen Eigentum. Wenn man in einem Verlag publiziert, überträgt man die Verwertungsrechte an diesen Verlag, wobei dies idealerweise nicht uneingeschränkt geschehen sollte.

Verlagsverträge enthalten oft eine Klausel, die die Übertragung sämtlicher Verwertungsrechte an den Verlag beinhaltet. Damit werden weitere Publikationsmöglichkeit für AutorInnen stark eingeschränkt, wenn nicht sogar ausgeschlossen. Dies ist vor allem in Hinblick auf mögliche Open-Access-Zweitveröffentlichungen von Relevanz. Achten Sie daher darauf, zumindest ein Zweitverwertungsrecht für Ihre Arbeit auszuverhandeln. Die Publikationsservices stellen den WissenschaftlerInnen verschiedene Vorlagen und Musterformulare zur Verfügung. Die MitarbeiterInnen der Rechts- und Organisationsabteilung sind Ansprechpersonen für konkrete rechtliche Anliegen. Auch Verwertungsgesellschaften geben Auskunft über die aktuelle Rechtslage und beraten bei individuellen Fragen.

Creative-Commons-Lizenzen

Creative–Commons-Lizenzen wurden entwickelt, damit AutorInnen das Ausmaß und die Form der Werknutzung ihrer im Internet veröffentlichten Publikationen auf einfache Weise bestimmen können.

Weitere Informationen zu CC-Lizenzen und Beratung zu den Lizenzen erhalten Sie von unseren AnsprechpartnerInnen.

Peer Review

Peer Review ist ein Prozess der Qualitätssicherung, in dem unter anderem Zeitschriftenartikel nach Einreichung zur Publikation, aber auch Forschungsförderungsanträge qualitativ von anerkannten ExpertInnen des jeweiligen Fachgebietes evaluiert werden. Peer Review gibt es im wissenschaftlichen Bereich seit mehr als 300 Jahren.

Gerade im Bereich der Open-Access-Zeitschriften ist Peer Review ein wesentliches qualitatives Unterscheidungskriterium von anerkannten Open-Access-Zeitschriften gegenüber Zeitschriften sogenannter Predatory Publishers. Predatory Publishers sind jene HerausgeberInnen von Open-Access-Zeitschriften, die gegen Bezahlung von Article Processing Charges Artikel ohne jegliche Qualitätssicherung (Editorial Board, Peer Review) publizieren.

Es können derzeit drei Formen der Peer Review unterschieden werden:

  • Single Blind: Die AutorInnen werden nicht informiert, wer als GutachterInnen ausgewählt wurde. Damit soll eine Einflussnahme verhindert werden.
  • Double Blind: Auch die die GutachterInnen wissen nicht, wessen Artikel vorliegt. Damit soll eine objektive Evaluierung gefördert werden.
  • Open: Dies umfasst unterschiedliche neue Zugänge zum Peer-Review-Verfahren, wie zum Beispiel, dass im Sinne der Transparenz die Namen der AutorInnen und der GutachterInnen bekannt sind bis hinzu dass das Begutachtungsverfahren öffentlich ist und jedermann zu einem Artikel Stellung nehmen kann. Im Falle einer Open Peer Review ist es wesentlich, genaue Informationen über das Begutachtungsverfahren einzuholen.

Nach der Erstveröffentlichung

Open-Access-Zweitveröffentlichung (Green Way)

Der sogenannte Grüne Weg des Open Access bezeichnet die Zweitveröffentlichung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse auf Open-Access-Publikationsservern (sogenannten Repositorien). Die Universität Graz hat für WissenschaftlerInnen uni≡pub als institutionelles Repositorium eingerichtet. Damit ist es zum einen WissenschaftlerInnen möglich, Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und zum anderen kann die Universität die Forschungsleistung der Öffentlichkeit präsentieren.

Akademische soziale Netzwerke

In den letzten Jahren haben sich soziale Netzwerk etabliert, die auf WissenschaftlerInnen ausgerichtet sind. Die bekanntesten sind ResearchGate und Academia.edu. Mendeley, anfangs eine Literaturverwaltungsanwendung, kann zu den akademischen sozialen Netzwerken gezählt werden. Diese Netzwerke bieten die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und auch dem Austausch von Publikationen, so dies rechtlich möglich ist.

Altmetrics

Altmetrics, so der Anspruch, messen im Unterschied zu der klassischen Bibliometrie (Impact-Faktor, h-Index, Eigenfactor) die Aufmerksamkeit, die eine wissenschaftliche Publikation erhält. Es werden derzeit vor allem rein quantitative Metriken angewendet, zum Beispiel wie viele Tweets oder Facebook-Likes es zu einem Artikel gibt.

Forschungsdaten zugänglich machen

Die Offenlegung von Forschungsdaten bei geförderten Projekten wird immer öfter verlangt. Diese verbessert die Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen und ermöglicht eine bessere Nachnutzung von Forschungsdaten.

Kontakt

Publikationsservices
Beethovenstraße 8 8010 Graz

Web:ub.uni-graz.at/publikationsservices

Nähere Informationen zu den einzelnen Services finden Sie hier:


In Kooperation mit:

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